Menschen

Wie Kirche bewegt

Der Simultankirchen-Radweg bringt Menschen in Bewegung, die die Kultur und Natur der Oberpfalz mit dem Fahrrad entdecken und genießen wollen.

Menschen, die Kirchen als ganz besondere Orte schätzen, wo man Spiritualität erleben und Kraft tanken kann.
Menschen, denen „ihre“ Kirche ein Herzensanliegen ist: Pfarrgemeinderäte und Pfarrerinnen, Bürgermeister, Mesnerinnen, Heimatforscher und viele andere.

Radler vor St. Marien in Sulzbach-Rosenberg

Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender

Es ist etwas Besonderes, mit dem Rad Ökumene und Historie zu „erfahren“. Der Simultankirchenradweg ermöglicht eine solche Erfahrung.

Ich freue mich sehr, dass durch das Engagement verschiedener Landkreise der nördlichen Oberpfalz der Simultankirchenradweg gebaut werden konnte und somit ein wichtiger Beitrag zur Kultur- und Kirchengeschichte, zum aktuellen kirchlichen Leben sowie zur Bewahrung der Schöpfung und zur Freizeitgestaltung vieler Radfahrer geleistet wurde.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler

Schirmherr, des Simultankirchen-Radweges

Auf die Simultankirchen in der Oberpfalz mit einem Radweg aufmerksam zu machen, ist eine gute Sache. Kultur, Kirchengeschichte, Freizeit und Natur erleben zu verbinden – das ist etwas, das auch den Bezirk interessiert. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen. Ich danke allen Beteiligten sehr, dass Sie sich dafür engagieren und zu diesem Thema stehen.

Norbert Winner

Domkapitular aus Neumarkt in der Oberpfalz (Diözese Eichstätt)

Unsere Kirchen sind nicht nur Orte der Liturgie, des Gebetes und der Stille, sondern auch Orte der Begegnung mit der Geschichte und der christlichen Kunst, die zum Nachdenken und zum Gespräch über Glaubensfragen anregen. Sie sind gewissermaßen „Vehikel der Verkündigung“, in die jetzt durch unseren Simultankirchen-Radweg ganz unterschiedliche Menschen geführt werden. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass der Simultankirchen-Radweg die Gotteshäuser in den Mittelpunkt stellt und sich Kirche dadurch so attraktiv präsentiert.

Reinhold Zapf

Ehemaliger Tourismusreferent im Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Ich erinnere mich gut, dass ich als junger Touristiker vor fast vierzig Jahren in der gemischtkonfessionellen Gemeinde Plößberg mit dem Simultaneum in Berührung kam.

Die positiven Erfahrungen dort blieben mir im Gedächtnis und ich bin sicher, dass der Simultankirchen-Radweg eine echte Bereicherung für unsere Ferienregion Oberpfälzer Wald ist. Deshalb freue ich mich, dass wir besonders den kulturell interessierten Radlern die Besonderheit der Simultankirchen als erlebens- und erradelnswert ans Herz legen können. Eine kleine Anekdote am Rande: Die Plößberger haben mir damals erzählt, dass es dort früher verschiedene evangelische bzw. katholische Vereine gab, darunter auch jeweils einen eigenen Radfahrerverein!

Eröffnung Rad-eBikesaison 2013 OW

Michaela Wolfinger

Pfarrgemeinderätin und langjährige Mitarbeiterin in der Simultankirchenverwaltung in Altenstadt bei Vohenstrauß

Die Geschichte fasziniert mich und ich bin stolz, dass die Kirche in Altenstadt eine der ältesten Kirchen in unserer Umgebung ist. Sie wurde 1124 durch Bischof Otto  geweiht.

Schon meine Mutter und meine Oma gingen dort hin und erzählten uns Kindern viele Geschichten über das „spannungsreiche Leben“ der evangelischen und katholischen Christen. Heute ist das Verhältnis freundschaftlich und wir haben mehrere ökumenische Aktionen im Jahr.

Gerda Stollner

Kirchenvorsteherin und Bildungsbeauftragte in der
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Fürnried

Am Ostermontag besuchte ich den Gottesdienst anlässlich der Vorstellung der Konfirmanden in St. Willibald in Fürnried.

Beim Betreten der Kirche roch ich den Weihrauch vom Vortag und lächelte in mich hinein:
„Aha, unsere Brüder und Schwestern aus Heldmannsberg waren wohl gestern auch da!“ Die beiden Pfarrer harmonieren gut und in den Chören wird konfessionsübergreifend musiziert und gesungen.

Juan Vilas

Radwege-Koordinator aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Man fährt durch die wunderbare Natur von einer wirklich schönen historischen Kirche zur nächsten und genießt unseren schönen Landkreis Neustadt.

Als Radwege-Kenner kann ich nur sagen: Der Simultankirchen-Radweg ist wirklich ein gelungenes Projekt.

Käthe Pühl

Mitglied des Planungs- und Begleitteams aus Neustadt am Kulm

Auf den Routen des Simultankirchen-Radweges kann ich das Erleben einer wunderbaren abwechslungsreichen Landschaft mit dem Entdecken baulicher Kleinode und spannender Kirchengeschichten verbinden.

Körper und Geist können sich erholen und bekommen dadurch neuen Schwung.

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